Seminarprogramm
Auf dieser Seite finden Sie das derzeit aktuelle Seminarprogramm.
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- 09:00
- Beginn METAV
- 09:30
- Begrüßung
Prof. D. Biermann
Institut für Spanende Fertigung (ISF), TU Dortmund

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- 09:45

- Entwicklungsziele und -fortschritte beim Schleifen
Dr. H. Mushardt
Körber Schleifring GmbH, HamburgFortschrittliche Maschinen und Technologien zum Flach-, Rund- und Werkzeugschleifen bieten konkrete Vorteile hinsichtlich Präzision, Produktivität und Flexibilität. Wesentliche Beiträge leisten neue Maschinenkonzepte, hochdynamische Vorschubantriebe, Mess- und Regelungstechnik zur Prozessüberwachung sowie moderne Steuerungen mit umfangreicher Softwareunterstützung für Bedienung und Programmierung.
- 09:45
- 10:10

- Flachschleifmaschinen – Grundlage für ein innovatives Baukastensystem
Dr. C. Willsch
Geibel und Hotz GmbH, Homberg/OhmFlachschleifmaschinen sind in den meisten Bereichen des Werkzeug- und Formenbaus nach wie vor unverzichtbar. Über die klassischen Einsatzgebiete hinaus bieten diese Maschinen weitere Potenziale. Dank ihrer stabilen Grundstruktur eignen sich Flachschleifmaschinen für die Erweiterung mit zusätzlichen Achsen oder Schleifspindeln. Interessant ist die Bearbeitung rotationssymmetrischer Bauteile.
- 10:10
- 10:35

- Anforderungen an den Schleifmaschinenbau für die Großserienfertigung
Dr. M. Finke
Robert Bosch GmbH, StuttgartVorstellung der Trends in der Großserienfertigung (u. a. Dieseleinspritztechnik) und daraus abgeleitete Anforderungen an die Schleiftechnik (Prozess- und Anlagentechnik);
Motivation eines Großunternehmes zum internen Schleifmaschinenbau;
Darstellung des Dienstleistungsportfolios (Neuanlagen, Umbau von Gebraucht-Maschinen, Automatisierung sowie Service und Engineering) und erforderliche Organisationsstruktur;
Vorstellung von realisierten Schleifprozessen;
Technologietrends
- 10:35
- 11:00
- Kaffepause
- 11:25

- Knieimplantate – Anforderungen und Lösungen für eine wirtschaftliche Bearbeitung
Dr. O. Gerent
Schütte Schleiftechnik GmbH, KölnDas Integrieren und Verkürzen von Prozessketten setzt erhebliche Einspar- und Optimierungspotenziale in der Produktion frei. Oft fehlt es aber an Werkzeugmaschinen, die unterschiedliche Bearbeitungsprozesse einer Verfahrenskette bedienen können.
In diesem Beitrag wird die Komplettfertigung auf einer Werkzeugmaschine, also Schleifen, Fräsen, Bandschleifen und Polieren, am Beispiel des künstlichen Kniegelenks beschrieben.
- 11:25
- 11:50

- Synchro-Stützschleifen – Technologie, Maschinenkonzept und Anwendungsbeispiele
Dr. G. Hegener
EMAG Salach Maschinenfabrik GmbH, SalachDas Synchro-Stützschleifen ist ein neues Verfahren zur Wellenbearbeitung. Mit dem Verfahren können aufgrund der Kompensation der Normalkräfte auch bei labilen Wellen sehr kurze Schleifzeiten erzielt werden. In diesem Beitrag werden das Maschinenkonzept und die technologischen Grundlagen des Verfahrens erläutert. Anhand von anschaulichen Anwendungsbeispielen aus dem Bereich der Kurbelwellenbearbeitung und der Unrundbearbeitung wird das Rationalisierungspotenzial des Verfahrens dargestellt.
- 11:50
- 12:15

- Feinschleifen – Vor- und Fertigschleifen in einer Aufspannung
Dr. P. Dennis
Wendt GmbH, HamelnSeit vielen Jahren wird zum Schlichten hochgenauer planparalleler Werkstücke das Feinschleifen auf Maschinen mit Läppkinematik eingesetzt. Mit gebundenen Diamant- und CBN-Schleifscheiben werden mühelos Hartstoffe und gehärtete Metallbauteile in der Groß- aber auch Kleinserie auf Maß geschliffen.
In der Praxis wird auf konventionellen Durchlaufmaschinen planparallel vorgeschliffen und anschließend auf Feinschleifanlagen geschlichtet. Typische Marktanforderungen in Ebenheit, Planparallelität und Rauheit Rz liegen heute deutlich unter 2 µm. Das hierfür entwickelte Feinschleifen zeichnet sich durch eine sehr gute, dem Läppen vergleichbare Oberflächengüte aus. Ebenso charakterisiert dieses Verfahren ein kühler Schliff und geringe Randzonenschädigungen.
Darüber hinaus ermöglichen aktuelle Maschinenweiterentwicklungen mit erhöhten Antriebsleistungen und Drehzahlen das Vor- und Fertigschleifen mit identischen Schleifscheibenspezifikationen auf einer Anlage.
- 12:15
- 12:40
- Mittagspause und Besichtigung der Sonderschau

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- 14:25

- Neues zur Schleifbearbeitung von Hartmetallwerkzeugen aus der Sicht des Kühlschmierstoffs
Dr. H. Dwuletzki
Carl Bechem GmbH, HagenDie Herstellung von Hartmetallwerkzeugen stellt in jeder Hinsicht eine Herausforderung dar: Schleifmaschine, Werkzeug und Schmierstoff werden außerordentlich belastet und erfordern ein Gesamtkollektiv, das in der Lage ist, einen optimalen Prozess sicherzustellen, in dem ökonomische, ökologische und technologische Kenngrößen gleichermaßen beachtet werden. Der prozessnotwendige Einsatz von Kühlschmierstoffen erfordert intelligente Antworten auf kritische Fragen der Fertigung im Jahr 2010.
- 14:25
- 14:50

- Innovative Werkzeugkonzepte für die Präzisions-Doppelseiten-Planschleifbearbeitung mit Planetenkinematik
D. Grimme
Peter Wolters GmbH, RendsburgDas Doppelseitenplanschleifen mit Planetenkinematik dient der präzisen Bearbeitung planparalleler Funktionsoberflächen. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Werkstücke spannungsfrei aufgenommen und von beiden Seiten gleichzeitig geschliffen werden. Die Prozessgestaltung sowie die Auswahl der Werkzeugspezifikation sind dabei für den Erfolg der Bearbeitung entscheidend.
- 14:50
- 15:15

- Polierwerkzeuge zur definierten Bearbeitung von harten und hochharten Werkstückoberflächen
M. Gerhardt
Günter Effgen GmbH, HerrsteinDie Eigenschaften der Polierscheiben erlauben wirtschaftlich sinnvoll und prozesssicher ein gleichzeitiges Erzeugen von hochglanzpolierten Spannuten und definierten Kantenverrundungen an Schneidkanten. Dieses Verfahren kann die Standzeit von spanabhebenden Werkzeugen, je nach Werkzeugtyp und Anwendungsfall um bis zu 200 % erhöhen und verhindert den schnellen und unvorhersehbaren Verschleiß der Werkzeugschneide.
- 15:15
- 15:30
- Kaffepause

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- 16:05

- Aktuelle Forschung im Gebiet der Schleiftechnologie am ISF
T. Mohn
Institut für Spanende Fertigung (ISF), DortmundIm Rahmen des Beitrages werden ausgewählte Forschungsergebnisse der Abteilung „Schleiftechnologie“ des Instituts für Spanende Fertigung (ISF) dargestellt und diskutiert. Die Forschungsaktivitäten des ISF umfassen neben der experimentellen Untersuchung und Simulation spezieller Schleifprozesse wie dem Formschleifen mit Torusschleifscheiben, dem Werkzeugschleifen und dem Innenrundschälschleifen auch die Prozessauslegung zur Bearbeitung anspruchsvoller Sonderwerkstoffe. Einen weiteren Schwerpunkt der Arbeiten bilden Sonderverfahren, wie die Schneidkantenpräparation an Zerspanwerkzeugen sowie die Integration des Honprozesses in Kombinationsmaschinen.
- 16:05
- 16:30

- Herausforderungen an Kühlschmierstoffe – Schleifen im Paragraphendschungel der Gesetzgebung
S. Klaue
Rhenus Lub GmbH & Co. KG, MönchengladbachWassermischbare und nichtwassermischbare Kühlschmierstoffe sind in modernen Bearbeitungsprozessen und besonders bei anspruchsvollen Schleifoperationen ein wichtiger Teil des Prozesses und in ihrer Bedeutung den Werkzeugen gleichgestellt. Sie müssen aber nicht nur die technischen und ökonomischen Anforderungen der Bearbeitungen erfüllen, sondern auch die Aspekte des vorbeugenden Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutzes.
Immer tiefer greifen die gesetzlichen Vorgaben in die Formulierungen und Anwendungen der Kühlschmierstofftypen ein. Gefahrstoffverordnung, Biozidrichtlinie, REACH und berufsgenossenschaftliche Richtlinien werden mit ihren Einflüssen auf moderne Kühlschmierstoffe betrachtet. Verschiedene VDI-Richtlinien dienen dem Anwender als wichtige Informationsquelle für den effektiven und sicheren Umgang mit Kühlschmierstoffen.
- 16:30
- 16:55

- Schleiftechniken bei der Herstellung von Großgetrieben
Dr. S. Hesterberg
Bosch Rexroth AG, WittenAn die Antriebstechnik von Windenergieanlagen werden kontinuierlich steigende Anforderungen wie höhere Anlagenleistung bei reduziertem Bauraum, geringer Masse und wechselnden Umgebungsbedingungen gestellt. Als zentrales Bauelement muss das Getriebe einer Windenergieanlage enorme Eingangsmomente bei sehr langen Betriebszeiten verarbeiten. Die Kernkomponenten innerhalb des Getriebes stellen Verzahnungsteile wie Wellen, Hohl-, Stirn- und Planetenräder dar. Die engen Toleranzvorgaben der groß dimensionierten Bauteile sind lediglich durch die Gestaltung anforderungsgerechter Prozessketten mit einer angepassten Wärmebehandlung und optimierten Schleiftechnologien erreichbar.
- 16:55
- 17:20

- Fertigung von Motorenkomponenten für 1- bis 16-Zylindermotoren
Dr. S. Wittkop
AVL Schrick GmbH, RemscheidDie Herstellung von Motorenkomponenten wird durch verschiedene Einflussgrößen bestimmt. Dabei müssen primär die speziellen Kundenanforderungen und -wünsche berücksichtigt und in fertigungstechnische Abläufe umgesetzt werden. Die hieraus resultierenden Prozessketten erreichen unterschiedliche Komplexitätsgrade. So unterscheidet sich die Herstellung von Bauteilen für die Formel 1 deutlich von denjenigen, die für den Einsatz in einem kommerziellen PKW bestimmt sind. Das Ziel der wirtschaftlichen Produktion funktionsfähiger Bauteile ist bei beiden Produktfällen jedoch identisch. Losgrößen, Hauptzeiten, Nebenzeiten, Auswärtsvergaben, Splitting, etc. werden somit zu Stellgrößen solcher Prozessketten, um Prototypen- und Kleinserienfertigungen simultan zu realisieren.
- 17:20
- 17:45
- Ende des Seminars
- 18:00
- Ende der METAV
Änderungen vorbehalten.