Prozessoptimierung für das Innenrundschälschleifen

Tsagkir Dereli, T.1, a; Biermann, D.1, b; Menzel, A.2, c; Menzel, A.3, d; Schmidt, N.1, e; Furlan, T.2, f; Holtermann, R.2, g

1)
Institut für Spanende Fertigung, Technische Universität Dortmund, Baroper Str. 303, 44227 Dortmund
2)
Institut für Mechanik, Technische Universität Dortmund, Leonhard-Euler-Str. 5, 44227 Dortmund
3)
Division of Solid Mechanics, Lund University, P.O. Box 118, SE-22100 Lund, Schweden

a) tountzer.tsagkirdereli@tu-dortmund.de; b) dirk.biermann@tu-dortmund.de; c) andreas.menzel@tu-dortmund.de; d) andreas.menzel@solid.lth.se; e) nils.schmidt@tu-dortmund.de; f) tim.furlan@tu-dortmund.de; g) raphael.holtermann@tu-dortmund.de

Kurzfassung

Das Hochleistungs-Innenrundschälschleifen mit galvanisch gebundenen CBN-Schleifwerkzeugen ist ein hocheffizientes Fertigungsverfahren für die Innenbearbeitung von gehärteten Futterbauteilen wie Zahnrädern und Lagerringen. Die konturierten Schleifwerkzeuge, welche mit einer konischen Schrupp- und zylindrischen Schlichtzone versehen sind, kombinieren in einem einzelnen Axialhub ein effizientes Abtragsverhalten mit einer hohen Oberflächengüte. Unter Hochgeschwindigkeitsbedingungen zeigt sich das Potential dieses Verfahrens besonders deutlich. Den Vorteilen des Verfahrens stehen jedoch, bedingt durch die komplexen Eingriffsverhältnisse, Herausforderungen entgegen, die durch den Einsatz eines mehrskaligen Simulationssystems beherrscht werden können.

Veröffentlichung

VDI-Z, 162 (2020), S. 25-27