Simulation und Fertigung von Leichtbaustrukturen
Rautenberg, J.1, a; Stautner, M.1, b; Mehnen, J.1, c
- 1)
- Institut für Spanende Fertigung, Universität Dortmund, Baroper Str. 301, 44227 Dortmund
a) rautenberg@isf.de; b) stautner@isf.de; c) mehnen@isf.de
Kurzfassung
Ständig wachsende Anforderungen an eine wirtschaftliche Prozessführung und die Leistungsfähigkeit von Bauteilen stellen besondere Herausforderungen an die Konstruktion und die Fertigung moderner Leichtbaustrukturen. Dies gilt für den allgemeinen Maschinenbau wie für die Architektur und insbesondere für den Verkehrssektor. Die kostengünstige Fertigung komplex strukturierter Einzelbauteile und Kleinserien erfordert stabile und sichere Prozesse unter der Berücksichtigung der unterschiedlichsten Anforderungen. Eine belastungsgerechte Auslegung der Bauteile bei möglichst geringem Gewicht wird oft erst durch den Einsatz geeigneter Software (CAD, FEM, etc.) möglich. Um die bisweilen hohen geometrischen Genauigkeiten und Oberflächenqualitäten zu erzielen, ist nicht nur die Unterstützung durch Computer im Bereich der Fräsbahngenerierung notwendig, sondern ebenfalls eine flexible Simulation zur Unterstützung, Kontrolle, Bewertung und Optimierung der Prozesse. Dieser Artikel zeigt anhand der Fertigung eines komplexen Knotenbauteils zur Verbindung von Aluminium-Profilen die Schwierigkeiten bei der Fertigung und die Potenziale einer modernen Simulation in der fünfachsigen Fräsbearbeitung.
Schlüsselwörter
Leichtbau, Frässimulation, simultan fünfachsiges Fräsen, Prozessoptimierung
Veröffentlichung
wt - Werkstattstechnik online, 95 (2005) 11-12, S. 862-865

