Vermeidung von Verschwendung in der spanenden Fertigung

Weinert, K.1, a; Hammer, N.1, b; Hesterberg, S.1, c; Kessler, N.1, d; Peters, C.1, e

1)
Institut für Spanende Fertigung, Universität Dortmund, Baroper Str. 301, 44227 Dortmund

a) weinert@isf.de; b) hammer@isf.de; c) hesterberg@isf.de; d) kessler@isf.de; e) peters@isf.de

Kurzfassung

Aufgrund der wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen der letzten Jahre ist die Wettbewerbssituation in der Industrie zunehmend verschärft worden. Insbesondere die Globalisierung, wodurch die aufstrebenden Länder wie zum Beispiel China und Indien auf dem globalen Markt mitagieren können, führt dazu, dass die Unternehmen unter einem besonders hohen Kosten-, Qualitäts- und Zeitdruck stehen. Unter diesen Randbedingungen ist es daher von besonderer Relevanz, dass Verschwendung durch nicht an der eigentlichen Wertschöpfung beteiligte Prozesse vermieden wird. In diesem Artikel werden für die bestehende Problematik der Verschwendung Lösungsansätze aufgezeigt, wobei die japanische Philosophie des Toyota-Produktionssystems (TPS), die maßgeblich zur Vermeidung von Verschwendung aus organisatorischer Sicht beiträgt, erläutert wird. Der Fokus ist jedoch auf die fertigungstechnischen Maßnahmen gerichtet. Einsparungspotenziale und damit auch Wettbewerbsvorteile können im Bereich der Produktionstechnik vor allem durch eine effiziente Reduzierung der Haupt- und Nebenzeiten erreicht werden.

Schlüsselwörter

Verschwendung, Haupt- und Nebenzeitenreduzierung, Kombinationsprozesse, Universal- und Kombinationswerkzeuge, Simulation

Veröffentlichung

Diamond Business, 4 (2005) 1, S. 40-46