Fügen von gebauten Wellen und Verbundbauteilen durch Einwalzen

Weinert, K.1, a; Kessler, N.1, b; Hagedorn, M.1, c; Wilcke, G.; Röttger, K.

1)
Institut für Spanende Fertigung, Universität Dortmund, Baroper Str. 301, 44227 Dortmund

a) weinert@isf.de; b) kessler@isf.de; c) hagedorn@isf.de

Kurzfassung

Das Glatt- und Festwalzen von Bohrungen und anderen Konturen ist ein seit vielen Jahren bewährtes Verfahren, mit dem einerseits sehr gute Oberflächen erzielt werden können, und andererseits auch die Betriebsfestigkeit von Bauteilen signifikant erhöht werden kann. Mit dem Einwalzen zur Herstellung von Verbundbauteilen wie z. B. gebauten Wellen, können die Einsatzmöglichkeiten des Walzens um einen interessanten Aspekt erweitert werden. Dabei wird mit angepassten Werkzeugen und einem höheren Walzübermaß ein anforderungsoptimiertes Innenbauteil plastisch aufgeweitet und so in ein den speziellen Anforderungen entsprechendes Außenteil gefügt.

Schlüsselwörter

Einwalzen, Fügen durch Aufweiten, Verbundbauteile, gebaute Wellen

Veröffentlichung

MP Materialprüfung, 48 (2006) 9, S. 448-453