Einfluss von Temperaturfeldern beim Planfräsen von Aluminiumlegierungen - Gekühlt zu höherer Güte

Biermann, D.1, a; Heilmann, M.1, b

1)
Institut für Spanende Fertigung, Technische Universität Dortmund, Baroper Str. 301, 44227 Dortmund

a) biermann@isf.de; b) heilmann@isf.de

Kurzfassung

Zur Gewährleistung ihrer Funktionsfähigkeit müssen Bauteile über definierte Eigenschaften verfügen. Beim Planfräsen sind diesbezüglich die Einhaltung von Form- und Maßtoleranzen, die Oberflächengüte sowie die Kantengestalt von wesentlicher Bedeutung. Beispielsweise können eine unzureichende Oberflächengüte oder sich im Betrieb ablösende Grate zum Ausfall des Bauteils führen. Um dieses zu vermeiden, sind heutzutage häufig kostenintensive Nachfolgeoperationen zum Entgraten der Bauteile erforderlich. Jedoch ist zur Reduzierung von Fertigungskosten eine Gratreduzierung und die Erzielung der geforderten Oberflächengüte im Fertigungsprozess anzustreben. Die Effekte, die sowohl zur Ausbildung der Werkstückoberfläche als auch zur Gratbildung führen, werden wesentlich durch die im Zerspanprozess entstehende Wärme sowie der auftretenden mechanischen Belastungen beeinflusst. Im Rahmen der durchgeführten Untersuchungen wird der Einfluss der von außen auf das Werkstück applizierten Temperaturfelder auf die Bauteilgüte beim Planfräsen von Aluminiumlegierungen untersucht.

Schlüsselwörter

Planfräsen, Temperaturfelder, Bauteilgüte

Veröffentlichung

WB – Werkstatt und Betrieb, 142 (2009) 7/8, S. 36-39