Analyse von Tiefbohrverfahren zur Gussbearbeitung

Biermann, D.1, a; Felderhoff, F.1, b

1)
Institut für Spanende Fertigung, Technische Universität Dortmund, Baroper Str. 301, 44227 Dortmund

a) biermann@isf.de; b) felderhoff@isf.de

Kurzfassung

Tiefbohrverfahren sind entwickelt worden, um die effiziente Herstellung von Bohrungen mit hoher Genauigkeit möglich zu machen. In einem Durchmesserbereich von d = 2,8…12 mm überschneiden sich die Anwendungsgebiete des Einlippen-, Zweilippen- und Wendeltiefbohrens zur Herstellung von Bohrungen, deren Tiefe den Durchmesser um das Dreißigfache überschreitet. Das Tiefbohren stellt eine besondere ökonomische und technologische Herausforderung dar, da in der industriellen Praxis diese Verfahren einen großen Anteil an der Hauptzeit der spanenden Fertigungsoperationen einnehmen. Daher werden im Rahmen dieser Untersuchung Ergebnisse vorgestellt, die eine technologische Bewertung der Werkzeugkonzepte bei der Gussbearbeitung ermöglichen. Analysiert werden die mechanische Beanspruchung der Werkzeuge, der Werkzeugverschleiß, die erzeugten Spanformen und die Bohrungsgüte.

Schlüsselwörter

Einlippenbohren, Zweilippenbohren, Wendeltiefbohren, Grauguss

Veröffentlichung

ZWF – Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb, (2010) 1-2, S. 32-36