Welligkeit und Musterbildung beim Flachschleifen gezielt beeinflussen

Biermann, D.1, a; Feldhoff, M.1, b

1)
Institut für Spanende Fertigung, Technische Universität Dortmund, Baroper Str. 301, 44227 Dortmund

a) biermann@isf.de; b) feldhoff@isf.de

Kurzfassung

Abweichungen vom idealen Arbeitsergebnis beim Schleifen werden in geometrische und physikalische/chemische Schleiffehler unterteilt. Schleiffehler, wie Maß-, Form- und Lagefehler, sind den makroskopischen geometrischen Schleiffehlern zuzuordnen. Stärker abhängig von Systemgrößen (z. B. Werkstück/Schleifscheibe) und Stellgrößen (z. B. Schnittwerten) des Schleifprozesses sind demgegenüber physikalisch-chemische Fehler wie z. B. Schleifrisse und Neuhärtungszonen [1]. In vielen Anwendungsfällen sind darüber hinaus die Schleiffehler problematisch, welche die Oberflächenfeingestalt beschreiben. Hier sind vor allem die Welligkeit, Rauheit und die Bildung von optischen Mustern wie z. B. Facetten zu nennen. Im Folgenden soll für das Flachschleifen eine Möglichkeit aufgezeigt werden, insbesondere die letztgenannten Schleiffehler durch gezielte Einstellung des Schleifscheibeneingriffs beim Flachschleifen zu beeinflussen.

Schlüsselwörter

Flachschleifen, Welligkeit, Musterbildung, Phasenverschiebung, Unwucht, Rundlauffehler

Veröffentlichung

dihw – Diamant Hochleistungswerkzeuge, 2 (2010) 1, S. 44-47